Seit über 40 Jahren ist Ferruccio Vidi als Bergführer tätig – und erzählt von seinem Berg.

Ferruccio Vidi bezeichnet sich selbst als Alpinisten in dritter Generation – als Sohn und Enkel von Bergführern.

Seine Laufbahn begann 1976 als Anwärter auf den Titel des Bergführers, hauptsächlich im Gebiet der Dolomiten, zwischen der Brenta-Gruppe und der Adamello-Presanella-Gruppe.

Heute ist er Präsident der Bergführergruppe Madonna di Campiglio, die aus 30 Mitgliedern besteht. Trotz seines offiziellen Amtes begleitet er weiterhin Menschen in die Berge.

Ein Leben für und in den Bergen. Eine Leidenschaft, die von Generation zu Generation weitergegeben wird – stets stark und lebendig, trotz aller Veränderungen und der vergehenden Zeit.

Wer Bergführer wird, hat bereits eine tiefe Verbindung zu den Bergen. Man muss bereits Alpinist und Skifahrer sein – das sind grundlegende Voraussetzungen. Doch die Ausbildung ist streng und intensiv, insbesondere in Bezug auf Sicherheit. Der entscheidende Schritt vom Alpinisten zum Bergführer besteht genau darin: die eigenen Grenzen kennen, sie respektieren und sich ihrer bewusst sein.
„Verantwortung für andere zu übernehmen und zu erkennen, wann es Zeit ist, umzukehren – das ist der Kern. Die Berge schenken uns viele Eindrücke und Emotionen. Es geht auf und ab, aber am Ende geht es immer weiter – mit dem Ziel vor Augen: der Gipfel. Deshalb geht man in die Berge. Weil die Berge Leben bedeuten.

CMP hat Ferruccio Vidi als Repräsentanten seiner Community gewählt, weil sein Leben ein echtes Beispiel für tief verwurzelte Hingabe an die Berge ist.
Mit über vierzig Jahren Erfahrung als Bergführer verkörpert Ferruccio die Tradition, das Wissen und die Leidenschaft, die über Generationen weitergegeben wurden. Seine Sicht auf das Alpinismus – geprägt von Respekt, Verantwortung und Liebe zur Natur – spiegelt die Werte von CMP perfekt wider, die in den Bergen nicht nur ein Ziel, sondern eine Lebensweise sieht.